Trainingsablauf

Das Training beginnt mit einem Warm-up, welches die Grundschläge, sowie Basistechniken der verschiedenen Programme beinhaltet. Die Techniken werden mit der rechten und der linken Hand ausgeführt, um sich eine Angleichung der linken (rechten) Hand an die rechte (linke) zu erarbeiten. Dieses beständige Arbeiten an der Beidhändigkeit ist einer der Grundsteine für die hohe Funktionalität des Escrima-Systems. Weiter geht es mit Basisübungen, bei welchen Fortgeschrittene und Anfänger miteinander trainieren. Dabei werden Basisanwendungen mit Folgetechniken, einstöckige oder zweistöckige Drills mit stumpfen oder Blankwaffen trainiert. Es gehören verschiedenen Stressfaktoren zu den Basisübungen, sowie ein reines Schlagtraining am Sandsack, um die nötige Schlagkraft zu entwickeln. Nach den Basisübungen geht es in die Schülergrad-Programme. Diese sind von einem kurzen Ablauf geprägt, in dem die Haupttechniken eines jeden Programmes einstudiert werden. Diese Techniken muss der Schüler als Form, wie auch als Anwendung beherrschen. Die unterschiedlichen Programme zeichnen sich durch unterschiedliche Schwerpunkte aus, arbeite ich mit einer Waffe oder mit zwei, sind diese gleich lang oder unterschiedlich lang, ist es eine stumpfe oder eine scharfe Waffe, ist die Waffe lang oder kurz, beweglich oder starr usw. Hinter all diesen unterschiedlichen Waffensystemen mit all ihren unterschiedlichen Eigenarten steckt eine ausgeklügelte Schrittarbeit, die für jedes Waffensystem gleich ist. Gerade auf dieser Einfachheit beruht die hohe Anwendbarkeit des Escrima-Systems. Das Training wird mit Drills oder Anwendungen beendet, in welchen der Schüler seine neu gelernten Techniken unter Stress versucht umzusetzen.