Der Mittelpunkt des Trainings
Im Mittelpunkt steht eine einmalige und facettenreiche Technik, die nur durch konzentriertes Üben und bewusstes Sich-Einlassen erlernt werden kann.
Fließende Bewegungen und plötzliche Schnelligkeit gehen in einem systematischen und koordinierten Bewegungsablauf ineinander über: Sie verschmelzen zu einer neuen und kraftvollen Einheit.
Das systematische Erlernen von WingTsun steigert die körperliche und geistige Flexibilität und fördert die Wahrnehmungsfähigkeit.
Den Weg dahin ergänzen gezielte Entspannungs- und Konzentrationstechniken sowie Atemübungen, die den Körper wieder „auftanken“. Dabei greift man auf viele Philosophien, strategische Ansätze und Ideen zurück.
So spielt der Taoismus eine entscheidende Rolle. Nicht umsonst spricht man im Fall von WingTsun auch von einer „bewegten Meditation“. Das Ziel des Taoismus ist das Erreichen eines Zustandes des „Handelns ohne zu Planen“. Das heißt, das Fernziel ist es, nicht mehr über die Bewegungen nachzudenken, die man macht. Es passiert einfach.
Man lebt das Tao im Jetzt und reagiert in dem Moment auf das, was entsteht. Im WingTsun spricht man von „Veränderung aufgrund Veränderung des Gegners“.
Natürlich ist der Weg zum „formenlosen Handeln“ einer der dennoch mit Formen beginnt, um die Bewegungsmuster des WingTsun zu verinnerlichen.Aber diese sind doch nur ein Werkzeug, ein Mittel um an das Ziel des „formenlosen Handelns“ zu gelangen.
WingTsun baut auf dem vorhandenen Potential der Schüler auf. Nicht Muskelkraft und Kondition sind die Voraussetzungen für WingTsun, sondern die Bereitschaft, sich auf seinen Körper einzulassen,
seine Stärken kennen zu lernen und zu nutzen.
Das Erlernen eines koordinierten und gesunden Bewegungsablaufs sowie eine geschärfte Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt des Trainings.













